Mazda 3 | Test | Preis | technische Daten | Automatik | Diesel | neues Modell | 2018 | 2019

Mazda 3 (neues Modell) im Testbericht – Preis: ab 18.190 €* – Technische Daten zu Automatik, Diesel & Co.

Im Jahr 2019 wird auch der neue Mazda 3 an den Start gehen. Glatte Flächen, eine große, aggressive Front mit kleinen Scheinwerfern und Elemente aus Chrom und Carbon geben dem Modell sein ganz besonderes Aussehen. In Bezug auf die Seitenlinie hat sich stattdessen kaum etwas zu seinem Vorgänger verändert.

Ebenso wie alle anderen Modelle aus 2018/2019 wird auch der Mazda 3 auf neueste EURO Norm-Standards gebracht und mit Euro6d temp ausgeliefert. Damit einher geht eine Überarbeitung aller Motorausführungen, die zum ersten Mal mit einer Selbstzündung ausgestattet sein werden. Dadurch verspricht der Automobilhersteller beste Abgaswerte und einen um bis zu 30 Prozent verringerten Verbrauch.


Ausstattungs-Highlights

  • ABS
  • Einparkhilfe
  • Tempomat
  • MZD-Connect
  • BOSE Soundsystem
  • DAB-Radio
  • LED-Tagfahrlicht & LED-Rückleuchten
  • LED-Neblscheinwerfer
  • Berganfahrassistent
  • Spurwechselassistent
  • City-Notbremsassistent

Beschreibung

Mittlerweile sind auch die Wagen der Kompaktklasse auf große Kilometer-Leistungen ausgelegt, weshalb sie eine gute und vor allem günstigere Alternative zu Mittelklassewagen darstellen. Wenn es für Sie kein Problem ist, in Sachen Komfort und Raumgröße Abstriche in Kauf zu nehmen, können Sie sich mit ruhigem Gewissen für ein Auto der Kompaktklasse entscheiden. Der japanische Hersteller Mazda hat im Februar 2017 eine überarbeitete Auflage des Mazda 3 auf den Markt gebracht. Bei uns erfahren Sie, ob sich der Kauf des neuen Mazda 3 wirklich lohnt.

In Deutschland ist die Neuauflage des Mazda 3 seit dem 3. Februar 2017 bei den Mazda-Händlern erhältlich. Mit dem neuen Modell wird dem Vorgänger-Modell aus dem Jahr 2015 damit ein neues Facelift verpasst.

In der unteren Mittelklasse gehörte schon der alte Mazda 3 zu den Kompaktwagen, die auch nach mehreren Jahren Einsatz noch sehr gut laufen. Bis zu einem Alter von sieben Jahren liegt der Mazda 3 laut TÜV-Report vor seinen Konkurrenten, zu denen der VW Golf Plus und der Toyota Yaris gehören.

Mazda hat seinen „Dreier“ zum Modelljahr 2017 hinsichtlich der Technik, des Komforts und der Qualität weiter optimiert. Optisch unterscheidet sich der 2017er jedoch nur geringfügig von seinem Vorgänger. Äußerliche Veränderungen bemerken wahrscheinlich nur wahre Mazda-Fans: Am auffälligsten sind hier noch die neuen – nur gegen Aufpreis erhältlichen – LED-Scheinwerfer, die adaptiv funktionieren und über verschiedene Leuchtmodi verfügen. Außerdem sitzt das Mazda-Logo tiefer im Grill. Das Heck wurde mit einer neuen Schürze ebenfalls leicht verändert. Es wurden außerdem neue Außenspiegel mit größeren Blinkern verbaut und der Stoßfänger leicht verändert.

Insgesamt hat Mazda den Fokus beim neuen „3er“ verstärkt auf das Beseitigen der kleineren Schwächen gelegt. Wurde im Wageninneren bisher die eher durchschnittliche Qualität der Materialien kritisiert, verschaffen höherwertigere Kunststoffe neben lackierten Tasten und weiteren Details dem neuen Mazda 3 ein Cockpit, das sich durchaus sehen lassen kann. Durch die elektrische Parkbremse (ab der zweiten Ausstattungslinie) ist dem „Dreier“ nun ausreichend Platz für ein großes Fach mit Dosenhalter und Zuziehrollo. Das Head-Up-Display wurde durch eine verbesserte Schärfe aufgewertet. Die Konzentration lag vor allem aber auf technischen Updates an Assistenten und Motoren: So wird eine Verkehrszeichenerkennung ermöglicht und ein Notbremsassistent, der selbst Fußgänger erkennen kann.

Welche weiteren Details Ihnen der neue Mazda 3 neben diesen Änderungen sonst noch zu bieten hat und ob Sie eine Probefahrt machen sollten, lesen Sie hier im Testbericht von neuwagen-kaufen.info. Das Einstiegsmodell der Ausstattungslinie Prime-Line ist ab 18.190 Euro* erhältlich. Das Premium-Modell der Sports-Line gibt es ab einem Preis von 24.590 Euro* (Listenpreise) bei Ihrem Mazda-Vertragshändler. Wir haben den neuen Mazda 3 mit 120 PS Benzinmotor in der Exclusive-Line gefahren und auf sein Fahrverhalten und Fahrkomfort getestet.

Fahrbericht: Fahrverhalten & -komfort

Direkt nach dem Einsteigen ist uns aufgefallen, dass sich der Mazda 3 gut abschätzen lässt, auch wenn der Fahrer die Motorhaube nicht sehen kann. Die Sicht nach hinten gestaltet sich dann doch etwas schwieriger, weil breite C-Säulen und die niedrige Heckscheibe den Blick einschränken. Die Sports-Line ist serienmäßig mit einer akustischen Einparkhilfe (vorne und hinten) versehen, die in diesem Zusammenhang definitiv zu empfehlen ist. Im Stadtverkehr zeigt der Mazda 3 seine Kraft und offenbart ein angenehmes Fahrgefühl. Das Automatikgetriebe überzeugt, indem es sauber und ohne Probleme arbeitet. Die Gänge schalten flott, auch wenn es etwas rasanter zugeht. Unebenheiten wie Kopfsteinpflaster sind für die Insassen durchaus spürbar, was sich auf die Kombination aus dem langen Radstands und den Leichtmetallfelgen zurückzuführen ist.

Mit dem neuen Mazda 3 konnten die alten Probleme des Vorgängers, nämlich sein relativ harsches Fahrwerk, das zu einer teils eingeschränkten Agilität und Komfort beim Fahren des Wagen führte, beseitigt werden. Insgesamt wirkt der 2017er feinfühliger, tendiert weniger zum Holpern und vermittelt ein rundum harmonischeres Fahrgefühl. Begründen lässt sich dies wohl mit der Verwendung von Dämpferöl, Ventilen in den Dämpfern und der Anpassung der vorderen Querstabilisatoren. Wie auch mit dem Vorgänger-Modell ist es mit dem „Dreier“ weiterhin möglich, Kurven mit einem flotten Tempo zu nehmen. Unterstützt wird das mit der gleichgeblieben weichen Lenkung und der softwarebasierten Fahrdynamikregelung G-Vectoring-Control, die auch bei anderen Mazda-Modellen wie dem Mazda 6 Einsatz findet. Dadurch wird zum Beispiel beim Einlenken in einer Kurve durch eine minimale Reduktion der Einspritzmenge das Motordrehmoment verringert und Radlasten gezielt verlagert, was sich vor allem auf kurvenreichen Strecken bemerkbar macht. Die Einspritzsteuerung soll sowohl Ansprechverhalten als auch die Laufkultur verbessern.

Straffes Fahrwerk und starker Motor

Auch auf der Autobahn ist die erhöhte Fahrstabilität zu bemerken, die dank des straffen Fahrwerks auch bei höheren Geschwindigkeiten erhalten bleibt. Bis zu einer Geschwindigkeit von etwa 150 km/h bleibt es im Wageninneren ruhig. Der von uns getestete 120 PS starke Benziner mit Automatik-Getriebe der Exclusive-Line (ab 24.790 Euro*) mit einem Drehmoment von 210 Newtonmeter und einem Hubraum von 2,0 Litern sorgt für einen kraftvollen Antrieb und für Wagen dieser Klasse sehr sportliche Fahrleistungen: In 10,4 Sekunden beschleunigt der Diesel aus dem Stand auf 100 km/h. Die maximale Geschwindigkeit beträgt hier knapp 195 km/h. Aus dem Hubraum generiert der Mazda ohne Anstrengung und auffallende Geräusche 50 PS. Die Drehzahlen übersteigen nur selten 3.000 Umdrehungen pro Minute – das Drehmoment sorgt dafür, dass der Wagen sehr gut untertourig bewegt werden kann. Die dabei entstehenden Vibrationen sind jedoch gut im gesamten Innenraum und am Lenkrad des Wagens zu spüren. Summiert ergibt sich ein Durchschnittsverbrauch von 5,6 Litern, der sich durch die hohe Geschwindigkeit auf der Autobahn begründen lässt. Durch die Skyactiv-Konstruktion kommt diese Variante mit der niedrigen Verdichtung von 14:1 aus, womit ein Durchschnittsverbrauch von 5,6 Litern auf 100 Kilometer einhergeht. Der Benziner erfüllt außerdem die Abgasnorm Euro 6 und durch die geringe Verdichtung werden weniger Stickoxide und Ruß produziert. Wenn es um die Fahrleistungen geht, hat uns neben dem Ansprechverhalten bei der Testfahrt auch die  Beschleunigung überrascht. Auch das angenehme Geräuschniveau ist uns positiv in Erinnerung geblieben. Die Motoren von Mazda zählen zu den leisesten und laufruhigsten Motoren, was an der äußerst niedrigen Verdichtung liegt – und damit den japanischen Hersteller in Bezug auf dieses Kriterium von seiner Konkurrenz deutlich abhebt.

Ein weiterer positiver Punkt ist das Infotainmentsystem, das über einen Drehregler zwischen den Vordersitzen bedient wird und aufgrund seiner intuitiven Bedienung kann das System nach nur wenigen Minuten problemlos bedient werden. Über das sieben Zoll große Display können alle Funktionen abgerufen werden. Android-Smartphones lassen sich schnell koppeln, sodass Musik in dem von uns getesteten Wagen über sechs Lautsprecher abgespielt werden kann. Wem das nicht reicht, für den gibt es die Sports-Line-Ausstattung mit Bose-Anlage und neun Lautsprechern (Kostenpunkt: 600 Euro*). Über das Multimediasystem können auch alle Funktionen des Smartphones – egal, ob iPhone oder Android-Gerät – bedient werden.

Technische Daten: Motoren & Ausstattungsvarianten

Der Mazda 3 misst eine Länge von 4,47 Metern, ist 1,80 Meter breit und misst dabei eine Höhe von 1,47 Metern. Der Radstand ist mit 2,70 Metern verhältnismäßig groß. Der Kofferraum fasst 364 bis 1263 Liter.

Weiterhin ist der Mazda 3 als viertürige Limousine und als fünftüriges Schrägheckmodell erhältlich. Erwartungsgemäß entscheiden sich 95 Prozent der deutschen Käufer für das Modell mit schrägem Heck, nur fünf Prozent bevorzugen die Limousine. Die Ausstattungslinien erstrecken sich von der Prime-Line über die Center-Line und Sports-Line bis hin zur neuen Exclusive-Line, bei der Voll-LED-Scheinwerfer die Frontpartie schmücken. Automatisch anklappbare Außenspiegel (bei der Exclusive-Line serienmäßig, optional für Center-Line) verfügen über LED-Blinker, die von vorn besser sichtbar sein sollen.

Kaufentschlossenen stehen weiterhin zwei Diesel-Varianten (105 PS und 150 PS) sowie drei verschiedenen Benzinern (100 PS, 120 PS und 165 PS) wählen. Den Benziner mit 100 PS gibt es jedoch nur in der Basisausstattung, sodass sich kaum hilfreiche Features dazu wählen lassen.

Bei den Dieselmotorisierungen werden typische Dieselgeräusche und Vibrationen durch die Verbrennungssteuerung „Natural-Sound“ unterdrückt, gleichzeitig sorgt die neue Gaspedalsteuerung „DE-Boost Control“ für ein verbessertes Ansprechverhalten auf Gasbefehle. Die Normwerte sollen zwischen 3,8 Litern und 4,8 Litern pro 100 Kilometer liegen bei CO2-Emissionen zwischen 99 und 127 g/km.

Die Benziner sollen durchschnittlich zwischen 5,1 und 5,8 Litern auf einer Strecke von 100 km verbrauchen, der CO2-Austoß beläuft sich auf 119-135 g/km. Wahlweise kann je nach Motor zwischen 6-Gang-Schaltgetriebe und 6-Stufen-Automatik entschieden werden.

Fünf-Türer (Schrägheck, Vorderradantrieb)

Benzinkw (PS)Kraftstoffverbrauch (kombiniert)**CO2-Emission (kombiniert)**Getriebe
SKYACTIV-G 10074 (100)5,1 l/100km119 g/km6-Gang-Schaltgetriebe
SKYACTIV-G 12088 (120)5,1 l/100km119 g/km6-Gang-Schaltgetriebe
SKYACTIV-G 120 SKYACTIV-Drive88 (120)5,6 l/100km129 g/km6-Stufen-Automatik-getriebe
SKYACTIV-G 165121 (165)5,8 l/100km135 g/km6-Gang-Schaltgetriebe
Dieselkw (PS)Kraftstoffverbrauch (kombiniert)**CO2-Emission (kombiniert)**Getriebe
SKYACTIV-D 10577 (105)3,8 l/100km99 g/km6-Gang-Schaltgetriebe
SKYACTIV-D 105 SKYACTIV-Drive77 (105)4,4 l/100km114 g/km6-Stufen-Automatik-getriebe
SKYACTIV-D 150110 (150)4,1 l/100km107 g/km6-Gang-Schaltgetriebe
SKYACTIV-D 150 SKYACTIV-Drive110 (150)4,8 l/100km127 g/km6-Stufen-Automatik-getriebe

Mazda 3: Übersicht der Benzin- und Dieselmodelle des Schräghecks

Vier-Türer (Limousine, Vorderradantrieb) 

Benzinkw (PS)Kraftstoffverbrauch (kombiniert)**CO2-Emission (kombiniert)**Getriebe
SKYACTIV-G 12088 (120)5,1 l/100km119 g/km6-Gang-Schaltgetriebe
SKYACTIV-G 120 SKYACTIV-Drive88 (120)5,6 l/100km128 g/km6-Stufen-Automatik-getriebe
Dieselkw (PS)Kraftstoffverbrauch (kombiniert)**CO2-Emission (kombiniert)**Getriebe
SKYACTIV-D 10577 (105)3,8 l/100km99 g/km6-Gang-Schaltgetriebe
SKYACTIV-D 150110 (150)3,9 l/100km104 g/km6-Gang-Schaltgetriebe

Mazda 3: Übersicht der Benzin- und Dieselmodelle der Limousine

Mit dem neuen Mazda 3 wird durch gut durchdachte Designupdate die preisgekrönte Designsprache „KODO – Soul of Motion“ weiter entwickelt. Der Einsatz der neuesten Skyactiv-Technologie wie der Fahrdynamikregelung G-Vectoring Control wird zu jedem Zeitpunkt die höchste Fahrleistung geboten. Sämtliche Mazda 3 sind wie der Mazda 6 mit dieser Software ausgestattet, die durch ein minimales Anpassen des Motordrehmoments die Fahrstabilität verbessern soll, indem sie Einfluss auf das Einlenkverhalten nimmt. Insgesamt soll dadurch ein verbessertes Kurvenverhalten erzielt und die kleinen, beinahe unbewussten Lenkbewegungen beim Geradeausfahren möglichst reduziert werden.

Im Vorderraum fallen hochwertigere Materialien und eine passgenauere Verarbeitung auf, die eine gefühlt bessere Qualität vermitteln: Die Einfassungen der Türgriffe und die Schalterflächen in den Türen wirken hochwertiger. Ebenso wie auf Hartplastik wurde auf den Handbremshebel verzichtet, an dessen Stelle der neue Getränkehalter seinen Platz findet. Auch das neue Lenkrad mit seinen schmalen Speichen und den enger liegenden Knöpfen fällt direkt auf, dadurch ergibt sich neben der schöneren Optik auch eine einfachere Bedienung. Gegen einen Aufpreis kann das Lenkrad erstmalig mit Komfortfeature Lenkradheizung versehen werden. Sowohl die Luftausströmer als auch die Umfassung des Schalthebels sind mit Chrom umrandet. Die Klimaanlage wird über zwei Rundregler und acht Tasten bedient – nicht über das Infotainmentsystem. Dennoch wirkt die Mittelkonsole nicht an Bedienelementen überlastet. Im Cockpit dominiert der Tacho als großes Rundelement in der Mitte von zwei kleineren halbrunden Anzeigen. Nur die Center-Line und Sports-Line als obere Ausstattungslinien verfügen in der Mittelkonsole serienmäßig über das MZD Connect System mit dem sieben Zoll Farb-Touchdisplay und Multi Commander mit einer Chromumrandung, womit der mobile Zugriff auf zahlreiche Internet- und Social-Media-Funktionen ermöglicht wird. Für die günstige Prime-Line ist das Infotainmentsystem nicht lieferbar. Auf dem Head-Up-Display wird das Temposchild eingeblendet, da eine bessere Kamera verbaut wurde. Dieses Display ist jedoch nur auf die teuerste Exclusive-Line ausgelegt. Zusätzlich muss das Navigationssystem ausgewählt werden, sodass für alles zusammen 1.340 Euro* anfallen.

Innenraum & Kofferraum

Der Einstieg in den Mazda über die großen Türen gestaltet sich bequem – der Ausstieg fällt aufgrund der eher tief verbauten Sitze relativ schwer. Das Platzangebot im Inneren ist überzeugt hingegen. Weil der Mazda 3 recht breit ist, entstehen auf beiden Seiten Freiräume, die in Kompaktwagen nur selten zu finden sind und für ein verbessertes Raumgefühl sorgen. Im Fond ist es natürlich etwas enger, dennoch finden auch große Menschen gut Platz auf der Rückbank. Hier sind die Sitze noch mal tiefer verbaut als die Vordersitze, sodass ausreichend Kopffreiheit vorhanden ist. Beim Einsteigen sollten die Fahrgäste, die hinten Platz nehmen möchten, vorsichtig sein: Die obere Ecke der Tür steht weit raus und kann bei fehlender Vorsicht den Fahrgast treffen – vor allem Kinder sind gefährdet, weil sich die Ecke bei diesen etwa auf Kopfhöhe befindet.

Besonders komfortabel und praktisch ist das schlüssellose Öffnen, das an den vorderen und hinteren Türen funktioniert. Sobald die Schlüssel vom Auto wegbewegt werden, schließt sich der Wagen automatisch ab.

Der Kofferaum des Mazda 3

Sicherheit & Assistenzsysteme

Mazda hat die intelligenten i-ACTIVSENSE-Sicherheitssysteme entwickelt, um den Fahrer beim Erkennen von Gefahrensituationen zu unterstützen, Kollisionen möglichst zu vermeiden und die Schwere von Unfällen zu reduzieren, wenn sich diese nicht mehr vermeiden lassen. In diesem sogenannten i-ActiveSense-Paket sind neben einer Rückfahrkamera auch ein City-Notbremsassistent integriert, der Verkehrszeichen erkennt. Darüber hinaus sind adaptive LED-Scheinwerfer erhältlich, die über einen Autobahnmodus verfügen: Das blendfreie Licht erfasst die Position vorausfahrender und entgegenkommender Autos und schaltet entsprechend LED-Blöcke aus. Die Müdigkeitserkennung erkennt Veränderungen im Fahrverhalten, die auf Übermüdung zurückzuführen sind. Dazu wird das Fahrverhalten dauerhaft überwacht und bei Bedarf ein wiederkehrendes akustisches Warnsignal ausgesendet. Weitere Sicherheitstechnologien setzen sich aus dem Spurwechselassistenten, welcher den toten Winkel überwacht, dem Berganfahrassistenten sowie der radargestützten Distanzregelung zusammen. Die Anzahl und die Qualität der verschiedenen Fahrassistenten sind für seine Klasse wirklich beeindruckend. Das Head-Up-Display befindet sich auf dem Cockpit, ein adaptiver Tempomat regelt die Geschwindigkeit und den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Zusätzlich dazu ist der Mazda 3 mit der Fahrdynamikregelung G-Vectoring Control für mehr Präzision beim Handling ausgestattet.

Das Cockpit des Mazda 3

Ausstattungslinien & Preise

Prime-Line (Serienausstattung)

Preis ab 18.190 Euro* (5-Türer)

Ausstattung:

  • Air Bags: Front und Seite vorne, Beifahrerairbag, abschaltbar, Kopf-/Schulter-Airbags vorne und hinten
  • Antiblockiersystem (ABS) mit Bremsassistent (EBA)
  • Berganfahrassistent (HLA)
  • Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) mit G-Vectoring Control Fahrdynamikregelung (GVC)
  • i-stop: Intelligentes Motor Stop-/Start-System
  • Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS)
  • Traktionskontrollsystem (TCS)

Center-Line

Preis ab 21.290 Euro* (5-Türer)

Ausstattung:

  • Abgasanlage, zwei flutig mit Chrom-Blende (5-Türer, außer SKYACTIV-D 105)
  • Air Bags: Front und Seite vorne, Beifahrerairbag, abschaltbar, Kopf-/Schulter-Airbags vorne und hinten
  • Antiblockiersystem (ABS) mit Bremsassistent (EBA)
  • Außenspiegel elektrisch anklapp- und beheizbar
  • Berganfahrassistent (HLA)
  • City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung (SCBS)
  • Chrom-Zierleiste an den Seitenfenstern
  • Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) mit G-Vectoring Control Fahrdynamikregelung (GVC)
  • elektrische Parkbremse
  • Fahrer- und Beifahrersitz höhenverstellbar
  • Fahrmodusschalter (i.V.m. SKYACTIV-Drive Automatikgetriebe)
  • Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung und Bluetooth mit Audiostreaming
  • Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer (Cruisematic)
  • Innenrückspiegel automatisch abblendend
  • i-stop: Intelligentes Motor Stop-/Start-System
  • Klimatisierungsautomatik für Fahrer und Beifahrer getrennt
  • LED-Nebelscheinwerfer
  • Leichtmetallfelgen mit 205/60 R16 Bereifung, Silber
  • MZD Connect mit 17,8 Zoll Farbdisplay und Zugang zu Internetradio und Social-Media-Anwendungen via Smartphone
  • Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS)
  • Traktionskontrollsystem (TCS)
  • 3-Speichen-Sport-Lederlenkrad

Exclusive-Line

Preis ab 23.190 Euro*

Ausstattung:

  • Abgasanlage, zwei flutig mit Chrom-Blende (5-Türer, außer SKYACTIV-D 105)
  • Air Bags: Front und Seite vorne, Beifahrerairbag, abschaltbar, Kopf-/Schulter-Airbags vorne und hinten
  • Antiblockiersystem (ABS) mit Bremsassistent (EBA)
  • Ausparkhilfe (RCTA)
  • Außenspiegel automatisch anklappend (bei Türverriegelung von außen)
  • Berganfahrassistent (HLA)
  • City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung (SCBS)
  • Chrom-Zierleiste an den Seitenfenstern
  • Digitalradio-Tuner (DAB)
  • Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) mit G-Vectoring Control Fahrdynamikregelung (GVC)
  • Einparkhilfe, hinten
  • elektrische Parkbremse
  • Fahrer- und Beifahrersitz höhenverstellbar
  • Fahrmodusschalter (i.V.m. SKYACTIV-Drive Automatikgetriebe)
  • Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung und Bluetooth mit Audiostreaming
  • Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer (Cruisematic)
  • Heck- (5-Türer) und Seitenscheiben hinten abgedunkelt
  • Innenrückspiegel automatisch abblendend
  • i-stop: Intelligentes Motor Stop-/Start-System
  • Klimatisierungsautomatik für Fahrer und Beifahrer getrennt
  • LED-Nebelscheinwerfer
  • LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten
  • Leichtmetallfelgen mit 205/60 R16 Bereifung, Silber
  • Licht- und Regensensor
  • MZD Connect mit 17,8 Zoll Farbdisplay und Zugang zu Internetradio und Social-Media-Anwendungen via Smartphone
  • Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS)
  • Sitzheizung
  • Spurwechselassistent Plus (BSM)
  • Traktionskontrollsystem (TCS)
  • Voll-LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung
  • 3-Speichen-Sport-Lederlenkrad mit Lenkradheizung

Sports-Line

Preis ab 24.590 Euro*

Ausstattung:

  • Abgasanlage, zwei flutig mit Chrom-Blende (5-Türer, außer SKYACTIV-D 105)
  • Air Bags: Front und Seite vorne, Beifahrerairbag, abschaltbar, Kopf-/Schulter-Airbags vorne und hinten
  • Antiblockiersystem (ABS) mit Bremsassistent (EBA)
  • Ausparkhilfe (RCTA)
  • Außenspiegel automatisch anklappend (bei Türverriegelung von außen)
  • Berganfahrassistent (HLA)
  • BOSE Centerpoint 2 Sound-System mit 9 Lautsprechern
  • City- Notbremsassistent Plus (SCBS R)
  • Chrom-Zierleiste an den Seitenfenstern
  • Dekorleisten in Aluminium-Optik
  • Digitalradio-Tuner (DAB)
  • Dynamische Stabilitätskontrolle (DSC) mit G-Vectoring Control Fahrdynamikregelung (GVC)
  • Einparkhilfe, vorne und hinten elektrische Parkbremse
  • Fahrer- und Beifahrersitz höhenverstellbar
  • Fahrmodusschalter (i.V.m. SKYACTIV-Drive Automatikgetriebe)
  • Frontgrill in Klavierlack-Optik
  • Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung und Bluetooth mit Audiostreaming
  • Geschwindigkeitsregelanlage mit Geschwindigkeitsbegrenzer (Cruisematic)
  • Heck- (5-Türer) und Seitenscheiben hinten abgedunkelt
  • Innenrückspiegel automatisch abblendend
  • Head-Up-Display, farbig, zur Anzeige fahrrelevanter Informationen inkl. Verkehrszeichenerkennung im Sichtfeld des Fahrers
  • i-stop: Intelligentes Motor Stop-/Start-System
  • Klimatisierungsautomatik für Fahrer und Beifahrer getrennt
  • LED-Nebelscheinwerfer
  • LED-Tagfahrlicht und LED-Rückleuchten
  • Leichtmetallfelgen mit 215/45 R18 Bereifung Licht- und Regensensor
  • LogIn: Schlüsselloses Zugangssystem
  • Müdigkeitserkennung (DAA)
  • MZD Connect mit 17,8 Zoll Farbdisplay und Zugang zu Internetradio und Social-Media-Anwendungen via Smartphone
  • Reifendruck-Kontrollsystem (TPMS)
  • Rückfahrkamera
  • Sitzheizung
  • Spurwechselassistent Plus (BSM)
  • Traktionskontrollsystem (TCS)
  • Voll-LED-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung
  • 3-Speichen-Sport-Lederlenkrad mit Lenkradheizung und Schaltwippen (i.V.m. SKYACTIV-Drive Automatikgetriebe)

Sonderausstattung

Der Prime-Line sind die meisten Ergänzungsmöglichkeiten vorenthalten. Hinzubuchbar sind hier neben Leichtmetallrädern und Metallic-Lackierungen ab 560 Euro* nur kleine optische Änderungen wie die Einstiegsleiste mit Mazda 3-Logo, Pedal-Ersatz aus Aluminium und Fußmattenersatz.

Für die Center-Line kann zu einem Preis von 1.100 Euro* das Touring-Paket mit Einparkhilfe, Licht- und Regensensor, Spurwechselassistent, abgedunkelten Heck- und Seitenscheiben und einer Sitzheizung gekauft werden. Daneben kann für diese Ausstattungslinie ein I-Activesense-Paket bestehend aus Bi-Xenon-Hauptscheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht und LED-Rückfahrleuchten, Scheinwerferreinigungsanlage für 650 Euro* gekauft werden. Diese beiden Zusatzpakete sind in der Sports-Line serienmäßigen enthalten. Das SD-Navigationssystem (nicht für die Prime-Line erhältlich) kostet etwa 690 Euro*.

Drehzalmesser und Tachometer in einer Anzeige

Das Rundum-Paket ist der Sports-Line vorbehalten. Für die beste Sicherheitsausstattung gibt es das Technik-Paket zu einem Aufpreis von 1.650 Euro*, welches eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung, ein Pre Crash Safety-System mit aktivem Bremseingriff, einen Fernlichtassistenten, ein dynamisches Kurvenlicht und einen Spurhalteassistenten umfasst. Soll der Innenraum vollständig mit Leder ausgestattet werden, ist das zu einem Preis von 1.500 Euro* in schwarz oder für 1.700 Euro* in weiß möglich – was ebenfalls nur bei der Sports-Line möglich ist.

Mazda 3 Test-Fazit

Die Überarbeitung hat einiges für den Mazda 3 getan. Auch wenn all diejenigen noch gut ausgestattet sind, die das Vorgänger-Modell besitzen, können diese durchaus in Versuchung geraten, ihren aktuellen Mazda gegen das 2017er Modell auszutauschen. Die Änderungen haben jedoch auch Ihren Preis: So kostet das Basismodell mit 100 PS nun 300 Euro* mehr, also 17.990 Euro*. Doch weil das Gesamtpaket insgesamt stimmig ist und nur wenige Kritikpunkte vorhanden sind, ist der angehobene Preis wohl zu verschmerzen.

Der Mazda 3 (2017) im Test

Im Vergleich zu seiner Konkurrenz sieht der neue Mazda 3 nicht nur gut aus, sondern stellt im Preis-Leistungsverhältnis eine offensive Konkurrenz – vor allem für den VW Golf – dar. Das Highlight des neuen „Dreier“ ist die Skyactiv-Motortechnik. Mit einem größeren Hubraum wird ein geringerer Verbrauch erzielt. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, kann sich gern zu einer Probefahrt anmelden. Auch optisch bietet der Mazda 3 in seiner Klasse Abwechslung, da hier nur wenige Modelle wirklich durch Charakter überzeugen. Im Vergleich zu seinem Vorgänger wirkt der „Dreier“ nun viel wertiger.

Mazda gewährt seinen Kunden eine dreijährige Garantie bzw. eine Garantie bis zu 100.000 Kilometer. Für denselben Zeitraum ist auch der Lack durch die Garantie abgedeckt – gegen Durchrostung ist er für zwölf Jahre geschützt. Darüber hinaus fallen die laufenden Kosten gering aus, weil das Modell von den Versicherern mit günstigen Typenklassen versehen wurde.

StärkenSchwächen
+ kraftvoller & sparsamer Motor- tiefer Einstieg
+ schickes Design - relativ hoher Einstiegspreis (abgesehen von der Basisversion)
+ umfangreiche Ausstattung
+ große Zuladung
+ geringe laufende Kosten

Broschüren & Preislisten

Hier finden Sie alle aktuellen Broschüren und Preislisten (Stand: 2018) des Mazda 3 zum Download:

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